advent advent…
13. Dezember 2010Before taking off, better take it easy. Und für alle, die ihre Tassen statt im Schrank woanders gelagert haben:
Before taking off, better take it easy. Und für alle, die ihre Tassen statt im Schrank woanders gelagert haben:
Der DHL-Mann wirkte etwas nervös. “Wasndadrin?” “CDs, unsere Bomben schicken wir mit UPS.” “HaHa. Auf Wiedersehen.” “Ach übrigens, falls doch eine Bombe drin ist, steht ja meine Adresse drauf.” Dialog normal. So sind sie, die Zeiten heutzutage. Wem soll man noch trauen?
Mit den 7 Plagen beschäftigt sich Michael Eggert bei den Egoisten. Bei der Aufzählung aber will mir scheinen, er hätte eine wirklich üble Plage vergessen. Wer rät es? Es würde mich nicht all zu sehr wundern, wenn diese “Plage” in den Kommentaren bei den Egoisten auftauchte. Und nein, es handelt sich nicht um Wibke Reinstein.
Heiner Geißler 1986 über Helmut Kohl: “Möglicherweise hat er einen ‘Blackout’ gehabt, das kann in einer sehr langen Anhörung ja mal der Fall sein.”
Thilo Sarrazin 2010 über Thilo Sarrazin: “Was an psychischem Druck auf mir lastet ist beachtlich. Das halten viele Menschen nicht aus.” Und: “Ich hatte da einen Blackout und habe mich von der Zeitung aufs Glatteis führen lassen.”
”Was machen sie, wenn der Strom ausfällt, Gefreiter Müller?”
“Dann sehe ich nach ob die Sicherungen kaputt sind, Herr Hauptfelwebel.”
“Aber es ist doch stockfinster.”
“Dann mach ich das Licht an.”
Das zivilisierte Abendland steuert unaufhaltsam dem Untergang entgegen. Wenn der Atomindustrie die Felle wegschwimmen, werden die AKW abgeschaltet. Klemmt´s bei den Rohstoffen, schließt am Ende noch der Media-Markt. Schließlich braucht man für den ganzen Elektroschrott dies und das. Nicht auszudenken. Klappts nicht mit der Bildung, rennen die Leute den Privat- und Waldorfschulen die Türen ein. Für manchen - nein keine Namen - eine Horrorvision.
Die Taliban sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, damals als die Russen kamen. Nicht zu fassen. Unsere Jungs spüren das gerade schmerzhaft am eigenen Leibe. Die meinen es doch nur gut. Aber sowas wird heute auch nicht mehr belohnt. Nun ja, für solche Fälle heißt es vorsorgen und Denkmäler mit genügend Platz für neue Namenschildchen vorsehen. Stimmt es, dass die Soldaten, bevor sie nach Afghanistan gehen, ihr Passwort für Facebook hinterlegen müssen? Wegen der eventuellen Löschung?
Überhaupt: die Russen. Die stellen uns am Ende noch den Gasherd ab; und was machen wir dann? Dann stellen wir um auf Strom, der kommt aus der Steckdose. Aber wenn die Stromversorgung… Wenn die Lichter ausgehen, machen wir es wie Marie-Antoinette: Wenn kein Strom da ist, dann sollen die Leute am Tag lesen. Ist sowieso besser für die Augen. Die Sonne ist noch immer aufgegangen.
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Aber wir wollen nicht.
Ich finde, man sollte google ruhig erlauben, die Straßen und die Häuser zu fotografieren. Die Sache ist doch ganz einfach. Wenn alle BürgerInnen die Veröffentlichung von Bildern ihres Hauses verweigern, dann hat google am Ende doch das worauf es wirklich ankommt. Nämlich alle Adressen fein säuberlich nach Postleitzahlen geordnet, um damit - nun ja, ein gutes Geschäft zu machen. Ich mache es google wenigstens schon mal ein bisschen leichter und veröffentliche einfach mein Klingelschild. Für google: bitte zweimal klingeln, dann weiß ich dass du es bist!
Einmal wurde es dem Esel zu wohl. Er ergriff seinen Sack und beamte sich ins Aus. Dort verharrte er ein Weile und wartete, bis auch die letzten auf ihn einschlugen. Da wusste er, die Revolution war gescheitert.
“Wir brauchen mehr Frontkultur”, sagt der Wehrbeauftragte Robbe im Interview mit der Taz. Und: “Anfang der Siebzigerjahre habe ich den Kriegsdienst verweigert, weil ich nicht auf meine Verwandten in Erfurt und Karl-Marx-Stadt schießen wollte. Diese Lage hat sich seit 1990 fundamental verändert. Ich habe 1995 (..) das erste Mal für einen robusten Einsatz gestimmt - und zwar gegen die eigene Fraktion.”